Paramhansa Yogananda

“Mukunda Lal Ghosh, später in aller Welt bekannt als Paramhansa Yogananda, war der Sohn eines hochrangigen Angestellten der Bengal-Nagpur-Eisenbahn-Gesellschaft. Er wuchs auf mit der Perspektive von Vermögen und hoher weltlicher Position im Erwachsenenalter. Aber es war nicht diese Welt, die ihn anzog. Seit frühester Kindheit hatte er sich nach Gott gesehnt, so intensiv, wie andere nach menschlicher Liebe oder weltlicher Anerkennung verlangen.
Bald nach seinem Abschluss an der High School, traf Mukunda seinen Guru, den großen Swami Sri Yukteswar aus Serampore, Bengalen. Zu Füßen dieses Meisters erreichte er, in der phantastisch-kurzen Zeit von nur sechs Monaten, den Zustand der Erleuchtung, bedingungsloses Einssein mit Gott. Sein Guru behielt ihn für weitere neuneinhalb Jahre in seinem Ashram, um ihn für seine Mission auszubilden, Yoga im Westen zu verbreiten. ‚Der Westen’, erklärte Sri Yukteswar, hat viel in materieller Hinsicht erreicht, aber es mangelt ihm an spirituellem Verständnis. Es ist Gottes Wille, dass du eine Rolle dabei spielst, der Menschheit den Wert eines zwischen Materie und Spiritualität ausgewogenen Lebens zu lehren.”                   Swami Kriyananda aus „The Path“

Selbstverwirklichte Meister haben eine besondere Fähigkeit, denen zu helfen, die sich um inneren Frieden und höheres Bewusstsein bemühen. Die spirituellen Vorgänger Yoganandas förderten ihn auf diese Weise – diese fesselnde Geschichte erzählt er in seiner "Autobiographie eines Yogi". Auf Geheiß seiner Meister ging er in die westliche Welt und half Hunderttausenden auf ihrer spirituellen Suche. Er vermittelte diese Lehren uneingeschränkt an Menschen aller Religionen und philosophischen Überzeugungen, sogar an Atheisten.
Yogananda führte im Westen keine neue Religion ein, sondern praktische Spiritualität. Die von ihm gelehrten Techniken sind hilfreich auf allen Gebieten des menschlichen Lebens. Sie basieren auf Methoden des Gewahrwerdens und Entdeckens des Selbstes, so wie sie von spirituellen Suchern seit Jahrtausenden angewandt worden sind. Zu diesen Praktiken gehören Techniken zur Steigerung der Vitalkraft, zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele mit dem unendlichen Geist und zum Erreichen höherer, spiritueller Bewusstseinszustände, die wir “Überbewusstsein” nennen.
Yogananda kam 1920 als Repräsentant Indiens zum Kongress of Religiöser Liberaler nach Boston, wo er über “Die Wissenschaft der Religion” einen Vortrag hielt. Sein erstes Zentrum gründete er in Boston und begann dann, Konferenzen und Vorträge über Selbst-Verwirklichung überall in den Vereinigten Staaten zu halten. Seine Ansprachen fanden oft vor Tausenden von Menschen in einigen der größten Sälen Amerikas statt und stießen auf sehr positive Resonanz.
1925 gründete er sein Hauptzentrum in Los Angeles. Gleichzeitig hielt er Vorträge in vielen anderen Städten. Er schrieb viele Bücher, hervorzuheben sind vor allem seine Autobiographie, seine Kommentare zu den ursprünglichen Lehren von Jesus Christus (The Second Coming of Christ) und von Sri Krishna (Dise Bhagavad Gita). Als er 1952 seinen Körper verließ, hatte er Hunderttausende von Schülern angesprochen und Tempel, Zentren und Meditationsgruppen im ganzen Land aufgebaut.

     
„Wunderbarer als alles andere ist das Abenteuer mit dem Unendlichen. Ihr habt keine Vorstellung davon, wie herrlich das Leben sein kann. Wenn ihr Gott plötzlich überall entdeckt, wenn er zu euch kommt, zu euch spricht und euch führt, dann hat das Abenteuer göttlicher Liebe begonnen."
Paramhansa Yogananda, "Die ewige Suche des Menschen"

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